Schon meine Großmutter Theresa hat diese Suppe auf diese Art und Weise gemacht, dazu gab es immer die perfekte Pasta, dicke selbst gemachte Nudeln oder Teigvierecke, die perfekt dazu gepasst haben. Man kann sicher auch gekaufte Nudeln verwenden, aber ich finde, die selbst gemachten schmecken einfach besser! Das Rezept ist einfach und man kann eine rein vegane Variante ohne die geselchten Rippchen machen, schmeckt auch sehr gut. Man kann auf das Bohnenkraut verzichten, aber es macht das Bohnengericht bekömmlicher. Für mich gehört die Suppe jedenfalls zu den winterlichen Highlights, vor allem wenn sie richtig schön scharf ist.
Zutaten1 kg Wachtelbohnen |
Die Wachtelbohnen waschen und 4-5 Stunden in kaltem Wasser einweichen, in der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch klein schneiden.
Einen Esslöffel Olivenöl in einem großen Topf geben, Zwiebel und Knoblauch anschwitzen, die Bohnen dazugeben und dann mit dem Wasser bedeckt. Dazu kommen der getrocknete Chili, das Tomatenmark (oder die Tomatensoße), die Pfefferkörner, die Lorbeerblätter und das Bohnenkraut.
Das Ganze eine Stunde kochen, das ist von Bohne zu Bohne aber verschieden. Das restliche Olivenöl in einem extra Topf wärmen, dann das Paprikapulver hineingeben und umrühren, alles darf nur ganz kurz heiß werden, sonst wird der Paprika bitter. Die Mischung in die Suppe geben und weiter köcheln lassen.
Dann kommen die Nudeln hinein, alles kurz kochen lassen, die Nudeln sollten aber nicht ganz durch sein. Mit kaltem Wasser aufgießen und ziehen lassen.