Jedes Jahr im Herbst bekommen wir von Freunden riesige Kürbise und dabei mochte ich dieses Gemüse eigentlich nie besonders gerne. Das hat mich dazu gebracht einige Rezepte zu entwicklen, die mir schmecken. Eines davon ist ein pikanter Kürbisstrudel, der auch bei meinen Freunden sehr beliebt ist.
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Für den Strudel den Kürbis waschen, falls die Schale nicht verwendet werden kann, vierteln, Kerne entfernen und grob raspeln, danach Karotten putzen und auch grob raspeln. Mit einem Küchentuch die überschüssige Flüssigkeit ausdrücken. Zwiebel, Knoblauch, Speck und Petersilie klein schneiden.
Zwiebel, Speck, Knoblauch und Peperoncini im Kokosfett/Olivenöl anrösten. Kürbis und Karotten dazugeben, mit Salz, Pfeffer, Vegeta und den Kräutern (Oregano, Basilikum, Thymian, Petersilie) abschmecken, mit Weißwein ablöschen und ca. 5 Min. weich dünsten. Dann den Frischkäse, den Ziegen- oder Schaffrischkäse und den Parmesan beimengen. Die Fülle abkühlen lassen, falls zu viel Flüssigkeit im Topf ist, einen Teil abschöpfen.
10 Min. vor dem Verarbeiten den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen und das Backrohr auf 220° C (bei Ober- und Unterhitze) vorheizen. Dann die Eier verquirlen und wenn die Fülle genug abgekühlt ist 3/4 der verquirlten Eier untermischen. Den Blätterteig auf Backblech ausrollen, den Boden mit der Gabel ein paar Mal einstechen, dann die Fülle in der Mitte verteilen, an beide Enden ca. 2 cm Abstand lassen.
Den Teigrand mit dem restlichen Ei bestreichen und die Teigenden übereinander legen. Dann den Teig mit der Gabel einstechen und mit dem restlichen Ei bestreichen.
Der Strudel wird dann auf mittlerer Schiene ca. 35 Min. gebacken, bis er eine goldgelbe Farbe hat.
Serviert wird der Strudel mit einem Rahm- oder Jogurt-Dip (Rahm oder Jogurt mit Knoblauch und/oder Kräutern vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken) und einem gemischten Blattsalat.
Dazu passt ein leichter, gut gekühlter Weißwein.